Freiwilliges Soziales Jahr FSJ in Wuerttemberg Website Hintergrundbild

FSJ oder BFD - Was ist der Unterschied?

Du fragst dich, ob du ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) leisten sollst? Was ist der Unterschied?
Kurz gesagt: Wir machen keinen Unterschied zwischen FSJ und BFD.

In beiden Diensten engagierst du dich in einem sozialen Bereich. FSJ und BFD sind gleichermaßen anerkannt und wertgeschätzt. Die Dauer umfasst 6 bis 18 Monate. Der Freiwilligendienst ist also für ein halbes Jahr möglich und ist dann bereits anerkannt. Das heißt, du bekommst dann ein FSJ bzw. ein BFD Zeugnis. Wir behandeln beide Formen des Freiwilligendienstes gleich. Die Leistungen, wie zum Beispiel das Gehalt, sind für dich im FSJ und BFD identisch. Für dich macht es also keinen Unterschied, ob du ein FSJ oder einen BFD bei uns leistest. Der Unterschied zwischen FSJ und BFD liegt vor allem in der Organisation und den internen Abläufen. Die Entscheidung darüber, ob du der Dienstart FSJ oder BFD zugeordnet wirst, liegt bei uns. 

Verschieden ist auch die Geschichte, wie das FSJ und der BFD entstanden sind: Der BFD wurde mit der Abschaffung des Wehrdienstes 2011 eingeführt - und ersetzte quasi den Zivildienst. Das FSJ gibt es seit über 50 Jahren. Daher ist das FSJ den meisten auch bekannter. Das Freiwillige Soziale Jahr ist 1961 entstanden. Wir gehören zu den Trägern, die seit Anfang mit dabei sind und können daher auf über 50 Jahre Erfahrung im Freiwilligendienst zurückblicken - auch wenn die Freiwilligendienste DRS gGmbH erst 2012 gegründet wurde. 

Der BFD wird vom Bund, vertreten durch das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BaFzA), finanziell gefördert. Im FSJ besteht die Vereinbarung nur zwischen dir, der Einsatzstelle und dem Freiwilligendienste-Träger - also uns. Das BaFzA ist als zusätzlicher Vertragspartner bei deiner Vereinbarung für den Bundesfreiwilligendienst beteiligt und stellt die BFD-Vereinbarung aus. Deshalb ist auf einer BFD-Vereinbarung das „BaFzA“ als Träger eingetragen. Die gesamte Abwicklung des Freiwilligendienstes läuft dennoch, wie beim FSJ, über uns. Wir sind für dich dein erster Ansprechpartner, wenn es um den Freiwilligendienst geht. Nach deiner Bewerbung für eine Stelle teilen wir dich einer Dienstart zu. Du kannst nicht wählen, ob zum FSJ oder BFD zugeordnet wirst.

Kleine Besonderheiten, die es durch den BFD gibt: Einen BFD kannst du mehrmals leisten - jeweils im Abstand von fünf Jahren. Ein FSJ ist nur einmal möglich, für bis zu 18 Monate. Was funktioniert: Im BFD wird eines der fünf Bildungsseminare als "politisches Bildungsseminar" vom BaFzA organisiert.

Außerdem ist es durch den BFD möglich, das auch über 27-Jährige einen Freiwilligendienst leisten können, da es im BFD keine Altersgrenze gibt. Ein Jugendfreiwilligendienst ist nur bis 26 Jahren möglich. Für Erwachsene bieten wir daher den Bundesfreiwilligendienst 27+ (BFD 27+). Dieser ist speziell auf Erwachsene ausgerichtet und ist in Voll- und in Teilzeit möglich. Mehr zum BFD 27+ erfährst du auf der BFD 27+ Website.