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Freiwilliges Soziales Jahr: Beginn, Dauer und Fristen

Häufige Fragen zum FSJ
 

Dauert ein Freiwilliges Soziales Jahr ein ganzes Jahr?

Viele junge Menschen leisten ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) ein Jahr lang. Doch dein FSJ muss nicht zwölf Monate dauern. Im Freiwilligendienst kannst du dich für eine Dauer von sechs und 18 Monaten engagieren. Wie lange du dein FSJ leistest, kannst du direkt mit deiner Einsatzstelle vereinbaren. Beginn und Ende deines Freiwilligendienstes wird in der Vereinbarung festgelegt. Ein FSJ ist anerkannt, wenn du ein halbes Jahr einen Dienst absolviert hast. Dann bekommst du eine FSJ-Bescheinigung.

Wann fängt ein FSJ an?

Du kannst im Grunde jederzeit ein FSJ anfangen. Regulär starten viele im September, denn im Herbst beginnt das neue Kursjahr. Bei unserem FSJ-Angebot können wir durch ein flexibles Konzept das ganze Jahr einen Quereinstieg ins FSJ ermöglichen, sodass du an keine festen Einstiegstermine gebunden bist. Dein Dienstbeginn ist dann zum 1. oder 15. eines Monats möglich. Dein Dienstende legst du mit der Einsatzstelle in der Vereinbarung fest. Über den FSJ-Stellenfinder kannst du aktuell freie FSJ-Stellen suchen und direkt eine Einsatzstelle kontaktieren.
 

Gibt es Bewerbungstermine im FSJ?

Da der Einstieg flexibel ist, haben wir keine Bewerbungstermine und keine Bewerbungsfristen. Das heißt, dass du dich jederzeit für einen Freiwilligendienst bewerben und starten kannst. Eine frühe Bewerbung lohnt sich, damit du einen FSJ-Platz bei deiner Wunscheinsatzstelle findest. Außerdem ist zu beachten, dass das Bewerbungsverfahren einige Wochen in Anspruch nimmt.
 

Wie viel und wie lange "arbeitet" man im FSJ?

Das Freiwilliges Soziale Jahr ist grundsätzlich eine Vollzeit-Tätigkeit. Das heißt, deine Arbeitszeit beträgt ungefähr 39 Stunden pro Woche. Die Wochenarbeitszeit kann je nach Einsatzstelle ein wenig variieren. Je nach Einrichtung gibt es einen Dienstplan mit Früh- und Spätschichten. Manchmal musst du am Wochenende arbeiten. Dafür hast du dann an anderen Tag frei. Nachtdienste sind bei uns im FSJ nicht erlaubt. Neu: Wenn ein berechtigtes Interesse vorliegt, ist auch ein FSJ in Teilzeit möglich. (siehe unten).
 

Ist ein FSJ in Teilzeit möglich?

In bestimmten Fällen kannst du deinen Freiwilligendienst in Teilzeit leisten. Ein berechtigtes Interesse liegt zum Beispiel vor, wenn Freiwillige

  • ein Kind oder einen Angehörigen zu betreuen haben,
  • gesundheitlich beeinträchtigt sind und nicht die regelmäßige tägliche oder wöchentliche Einsatzzeit absolvieren kannst,
  • an Bildungs- und Qualifizierungsangeboten oder an Integrationskursen (nach Aufenthaltsgesetz) teilnehmen, die mit einem Vollzeit-Freiwilligendienst kollidieren oder
  • aus vergleichbar schwerwiegenden Gründen keinen Vollzeit-Freiwilligendienst leisten können.

Ein berechtigtes Interesse muss bescheinigt werden. Es besteht kein Rechtsanspruch auf einen Teilzeit-Freiwilligendienst. 

Die Wochenarbeitszeit bei einem FSJ in Teilzeit beträgt mindestens 20,5 Stunden. Freiwillige in Teilzeit haben den gleichen Umfang an Bildungstagen wie im Vollzeit-Freiwilligendienst - also 25 Bildungstage. Dadurch entstehen keine Überstunden, die in der Einsatzstelle abgebaut werden müssten.

Den Teilzeit-Freiwilligendienst vereinbaren Freiwillige und Einsatzstelle im gegenseitigen Einvernehmen. Die Arbeitszeit wird in der Vereinbarung individuell zwischen Einsatzstelle, Freiwillige und Träger ausgelotet. Ein Wechsel des Beschäftigungsumfangs während des Freiwilligendienstes ist möglich.

Erfahre mehr dazu in unserer Meldung vom Juli 2019 - FSJ in Teilzeit. Falls du ein berechtigtes Interesse an einem FSJ in Teilzeit hast, kontaktiere uns gerne direkt.