Jetzt habe ich meinen zukünftigen Beruf gefunden!

Hannah erzählt in ihrem FSJ-Erfahrungsbericht über ihren Freiwilligendienst im Kindergarten.

FSJlerin vor dem Kindergarten Reichenbach i.T.

Hey, ich heiße Hannah und bin 17 Jahre alt.

Ich lebe im Landkreis Göppingen und mache derzeit mein FSJ im Kindergarten „Im Eichholz“ in Deggingen-Reichenbach i.T..

Vor meinem FSJ habe ich meinen Realschulabschluss gemacht. Nach der Schule war ich mir aber nicht ganz sicher mit meiner Berufswahl. Der Beruf der Erzieherin hat mir schon immer gefallen, aber ich war mir nie sicher, ob ich ihn wirklich ausüben möchte. Da ich in meinem einwöchigen Praktikum nicht genügend Erfahrungen sammeln konnte um eine Entscheidung zu treffen, habe ich mich zusätzlich für ein FSJ entschieden. Erst so richtig aufmerksam auf den Freiwilligendienst bin ich durch meine Schwester geworden, die ebenfalls ein FSJ gemacht hat.

Meine Anleiterin hat immer ein offenes Ohr für mich

Bereits seit einem halben Jahr arbeite ich im Kindergarten als Freiwillige und konnte schon reichlich Erfahrung sammeln. Am Anfang war es echt ungewohnt aber ich habe mich schnell eingelebt. Zu meinen täglichen Aufgaben gehören die Kinder zu begrüßen, ihnen beim Anziehen und Ausziehen helfen, mit ihnen etwas zu spielen, eine Bindung aufzubauen, sie im Alltag zu begleiten oder auch Konflikt- oder Problemsituationen zu lösen.

Ich hatte auch schon die Möglichkeit Angebote mit den Kindern zu machen. Dadurch konnte ich die Planung und Durchführung eines Angebots lernen.  Gerade mache ich beispielsweise mit den 5-7-jährigen Kindern den „Werkstatt-Führerschein“. Dadurch lernen die Kinder sicher mit Werkzeugen und Materialien umzugehen und können dadurch weitestgehend selbstständig in der Werkstatt arbeiten.

Ich habe auch das Glück eine Anleiterin zu haben, die sich sehr viel Zeit für mich nimmt. Sie zeigt mir den Umgang und das Arbeiten mit den Kindern, bespricht sich regelmäßig mit mir und bezieht mich in verschiedenste Tätigkeiten mit ein. Dadurch habe ich das Gefühl, Teil des Teams zu sein.

Natürlich gehören die Seminarwochen auch zu meinem FSJ

Die Seminarwochen finden momentan durch die aktuelle Lage online statt. Da diese aber gut umgesetzt werden, fühlt es sich trotzdem so an als wäre man präsent. In den Seminarwochen tauscht man sich mit den anderen FSJler*innen aus. Man spricht darüber, welche Erfahrungen die anderen in ihren Einsatzstellen machen, ob es Schwierigkeiten gibt und klärt offene Fragen. In den Seminarwochen werden verschiedenste Themen behandelt und viele Informationen vermittelt.

Wie zu Beginn meines Berichts erwähnt, war ich mir mit meiner Berufswahl sehr unsicher. Doch jetzt bin ich an dem Punkt wo ich sagen kann, dass ich meinen zukünftigen Beruf gefunden habe! Ich würde jedem den Freiwilligendienst empfehlen, gerade wenn man sich in der Berufswahl unsicher ist. Denn dann ist ein Freiwilliges Soziales Jahr eine gute Alternative das Jahr sinnvoll zu nutzen und Erfahrungen zu sammeln.

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