Mein Einsatz in der Notaufnahme

Hi, ich bin Chantale und mache mein FSJ in der Notaufnahme der OSK Ravensburg.

Auf die Möglichkeit eines Freiwilligendienstes bin ich aufmerksam geworden, weil ich mich nach meiner Schulzeit beruflich orientieren wollte. Da ich mich schon immer für den medizinischen Bereich interessiert habe, war ein FSJ für mich eine gute Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln und gleichzeitig herauszufinden, welcher Beruf später zu mir passt. Deshalb habe ich mich für ein FSJ in der Notaufnahme entschieden.

In meiner Einsatzstelle bekomme ich einen guten Einblick in den Alltag im Krankenhaus. 

Zu meinen Aufgaben gehören unter anderem das Auffüllen und Vorbereiten von Materialien, das Kontrollieren und Auffüllen der verschiedenen Wagen sowie unterstützende Tätigkeiten im Stationsalltag. Ich kümmere mich zum Beispiel um Verbandsmaterial, Infusionsmaterial, Wäsche und weitere Dinge, die im Alltag der Notaufnahme benötigt werden. Außerdem lerne ich jeden Tag neue Abläufe kennen und kann beobachten, wie das medizinische und pflegerische Team zusammenarbeitet.

Meine Erfahrungen mit dem FSJ sind bisher insgesamt sehr positiv. Besonders gefällt mir, dass jeder Tag anders ist und man nie genau weiß, was einen erwartet. Dadurch wird die Arbeit abwechslungsreich und ich lerne immer wieder etwas Neues. Auch die Bildungsseminare finde ich hilfreich, weil man dort andere Freiwillige kennenlernt und sich über die Erfahrungen aus den verschiedenen Einsatzstellen austauschen kann.

Ein Erlebnis, das mir besonders im Gedächtnis geblieben ist, war eine Situation, in der ich bei einem Patienten gesehen habe, wie wichtig es ist, auch bei stressigen Situationen ruhig zu bleiben und als Team zusammenzuarbeiten. Jeder im Team hatte seine Aufgabe und trotzdem haben alle miteinander kommuniziert und sich gegenseitig unterstützt. Dabei habe ich gemerkt, wie wichtig Teamarbeit, Verantwortungsbewusstsein und ein ruhiger Umgang mit Menschen im medizinischen Bereich sind.

Durch mein FSJ habe ich mich persönlich weiterentwickelt. Ich bin selbstständiger und sicherer im Umgang mit anderen Menschen geworden. Außerdem habe ich gelernt, Verantwortung zu übernehmen und auch in ungewohnten Situationen ruhig zu bleiben. Das FSJ hat mir außerdem gezeigt, dass ich mir eine Zukunft im medizinischen Bereich gut vorstellen kann.

Nach meinem FSJ möchte ich deshalb eine Ausbildung zur Anästhesietechnischen Assistentin (ATA) machen. 

Durch die Erfahrungen im Krankenhaus habe ich einen besseren Einblick in den medizinischen Bereich bekommen und konnte für mich feststellen, dass ich dort auch langfristig arbeiten möchte.

Fazit: “Wenn mich Freunde fragen würden, ob ich ein FSJ empfehlen kann, würde ich auf jeden Fall sagen, dass es sich lohnt. Man sammelt viele praktische Erfahrungen, lernt neue Menschen kennen und entwickelt sich persönlich weiter. Besonders für diejenigen, die noch nicht genau wissen, was sie später machen möchten, kann ein FSJ eine gute Möglichkeit sein, verschiedene Erfahrungen zu sammeln und herauszufinden, welcher berufliche Weg zu einem passt”


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